ein Köpper zurück in die Asche

Dieser Beitrag ist für all die, die bereits durch ihren tiefen Schmerz gegangen sind , ihre Dualseele in Liebe los gelassen haben. Also die nicht mehr wie ein Erdmännchen nach ihm schauen und alles in Liebe angenommen haben und dennoch nicht weiter wissen…

Ich habe einmal gesagt:
Meine Dualseele hätte ich eher bei den Kiwis im Busch in Neuseeland erwartet als hier an einem FKK-Strand mit einer anderen Frau

Und hinter diesem Satz lag mein tiefster, tiefster Schmerz…Ich musste meinem Schmerz genau da in die Augen schauen wo ich ihn am wenigstens erwartet hätte.

Im Laufe dieses Weges gehen wir durch genau diesen Schmerz.
Den Schmerz, den wir vielleicht unser ganzes Leben vermieden haben.
Den Moment, in dem alles in uns aufbricht – Erwartungen, Sehnsüchte, Illusionen.
Und irgendwann beginnt sich dieser Schmerz aufzulösen.
Doch genau hier wird es für viele plötzlich schwierig.
Denn wie ein Phönix aus der Asche aufzusteigen …
sich wirklich hinzugeben …
wie ein Schmetterling nach der Metamorphose loszufliegen …
das macht Angst.
Weil es ungewohnt ist.
Der Schmerz ist uns vertraut.

Aber völlige Freiheit?
vollkommendeLeichtigkeit?
Ein neues Kapitel?

Das kennt unser Kopf nicht.
Und genau deshalb versucht er uns einzureden, dass wir nicht wissen, wie es geht und sind in unseren eigenen Sabotageprogramm gefangen.

Wir würden lieber wieder einen Köpper zurück in die Asche mache , weil wir das kennen, lieber wieder tief nach unseren Wurzeln graben…
Als hätten wir uns über Jahre unser eigenes kleines emotionales SM-Studio erschaffen – weil das der Zustand ist, den wir kennen.
Doch der Weg endet nicht im Schmerz.
Der Schmerz war nur die Metamorphose.
Und vielleicht besteht der nächste Schritt nicht darin, noch tiefer zu graben …
sondern endlich zu fliegen.

Ist möglicherweise ein Bild von Ameisenigel

Veröffentlicht in Dualseelen/ Seelenpartner.

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