das Muster der emotionalen Abhängigkeit verändert sich

✨ Das Muster emotionaler Abhängigkeit verändert sich ✨

Früher suchte ich Bestätigung im Außen, vor allem bei Männern. Ich konnte nicht loslassen, weil mir die Nähe zu mir selbst fehlte – sie tat weh, weil ich sie nicht kannte.
Heute erkenne ich: Alles, was ich im Außen gefühlt habe, war ein Spiegel meiner eigenen Sehnsucht nach mir selbst. 🙏
Der wahre Weg führt nach innen. Keine Egospiele, kein Pseudo-Frieden – sondern echte, tiefe Verbindung mit mir. ❤️
Nur ich kann mir geben, wonach ich so lange gesucht habe.
Heute teile ich ganz unverblümt wie ich die unterschiedlichen Facetten von emotionaler Abhängigkeit und deren Auflösung während meines eigenen Prozesses erlebt habe…

In der Vergangenheit habe ich viel getan: Coachings, innere Arbeit, Konfrontation mit Ängsten und intensives Fühlen von Gefühlen. Bin dadurch einige intuitive Frau mit tiefen Vertrauen geworden und mein Mindset ist positiv. Doch habe ich nie verstanden, warum ich nicht loslassen konnte, obwohl ich ihn nicht mehr brauchte.

Die Antwort liegt in der tiefen Verbindung zu mir selbst. Die tiefe Nähe zu mir tut weh – weil ich sie nicht kenne. Nähe kannte ich nur zu anderen. Der Schmerz ist groß, und genau davor bin ich mein Leben lang davongelaufen.

Deshalb fühle ich auch Abgeschnittenheit und Ablehnung gegenüber meiner Dualseele, wenn er neben mir steht. Wir sind eine Seele in zwei Körpern. Alles, was ich für ihn fühle, sind im Grunde die Gefühle zu mir selbst.

Mein Leben lang war ich emotional abhängig. Erst jetzt wird mir das ganze Ausmaß dieser Abhängigkeit bewusst – und auch, wie sie sich verändert hat. Wenn die Egomasken fallen und das Bewusstsein wächst, ändern sich auch die Egospiele.

Emotionale Abhängigkeit – was bedeutet das eigentlich?

Ich hatte Angst vor Kritik, davor, dass mir jemand sagt, was ich zu tun oder zu lassen habe. Angst davor, dass jemand seine Gefühle und Gedanken über mich stülpt und mich bedrängt. Mir fehlte gesunde Bestätigung. Selten habe ich echtes Lob bekommen oder wurde einfach so akzeptiert, wie ich bin. Deshalb habe ich die Bestätigung im Außen gesucht – vor allem bei Männern – und damit versucht, meinen Selbstwert zu erhöhen.

Ich hatte große Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen, und habe Konflikte vermieden.

In Beziehungen zu Männern war ich jedoch oft dominant und habe mir nichts gefallen lassen. Bis ich auf meine Dualseele traf – und plötzlich so klein mit Hut war, wie ich es auch aus anderen Lebensbereichen kannte.

Ganz selten habe ich früher etwas gesagt – und wenn, dann nur mit all meinem Mut. Grundsätzlich hatte ich auch Angst, vor anderen zu weinen oder meine Gefühle zu zeigen.

Dahinter lag ein altes Muster: Die Bedürfnisse anderer sind wichtiger als meine. Ich achtete immer darauf, nicht übergriffig zu sein – und war in Wahrheit extrem übergriffig mir selbst gegenüber, weil ich mich übergangen habe.

Ich hatte Schwierigkeiten, „Nein“ zu sagen oder meine eigenen Bedürfnisse zu äußern. All das habe ich in meinem Prozess durchlaufen – doch der Spiegel blieb. Warum? Weil ich nie gelernt habe, in eine tiefe Beziehung zu mir selbst zu gehen. Momentan empfinde ich diese Nähe noch als Schmerz, weil sie mir unbekannt ist.

Mit einem Mann im Außen explodiert mein System, sobald ich intim werde – mit mir selbst jedoch nicht. Bei meiner Dualseele war es jedoch anders. Da gab es nie dieses Feuerwerk, wie ich es bei anderen Männern erlebt habe. Dennoch habe ich ihn tiefer und intensiver als jeden anderen Mann zuvor gefühlt. Es war, als würde ich ankommen. Durch ihn habe ich universelle Liebe gespürt.

Behandle andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Begegne ihnen wohlwollend und wertschätzend.

Alles im Leben ist ein Ausgleich von Geben und Nehmen. Also begann ich zu geben – ohne die Erwartung, dass etwas zurückkommt. Ich dachte, wenn ich viel gebe kommt es irgendwann zurück. Ich begann auf den Ausgleich von Karma zu achten, um ein guter Mensch zu sein.

Und dennoch floss nur selten etwas zurück.

Lange verstand ich nicht, warum das so war.

Heute weiß ich: Ich hatte mir eine Art Pseudo Frieden Flowerpowerwelt erschaffen und war im Grunde immer noch in meiner altbekannten Welt der emotionalen Abhängigkeit – nur auf eine andere Weise. Mein Bewusstseinslevel war zwar gewachsen, doch meine Egomasken haben sich einfach nur angepasst.

Mir wird heute klarer als je zuvor, dass die Tür wirklich nur von innen aufgeht. Das Außen ist und bleibt ein Spiegel unseres Selbst – und manchmal dauert es einfach, bis wir uns in diesem Spiegel erkennen.

Im Laufe des Prozesses erkennen wir, dass alles, was wir von ihm verlangt oder erwartet haben, im Grunde ein verzweifelter Hilferuf nach uns selbst ist – nach dem Wunsch, endlich gesehen, wahrgenommen und gehalten zu werden. Weil wir es als Kinder nie bekommen haben.

Doch wir müssen uns bewusst machen, dass wir inzwischen erwachsen sind und niemand außer uns selbst für unser Wohlergehen verantwortlich ist.

Wenn wir in eine tiefe Beziehung zu uns selbst gehen – und damit meine ich nicht nur, sich Blumen zu kaufen oder etwas Schönes zu kochen, auch wenn das ebenfalls wohltuend ist – dann geht es um die echte, tiefe Verbindung mit uns selbst.

Das bedeutet, uns selbst zu halten, uns liebevoll zu berühren, mit uns zu sein – ja, auch naggisch, so wie Gott uns geschaffen hat, und unsere Weiblichkeit in ihrer ganzen Natürlichkeit anzunehmen.

Veröffentlicht in Dualseelen/ Seelenpartner.

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