Diese Woche öffnet sich das Tor der Wahrheit. Dinge, die lange im Unterbewusstsein geschlummert haben, kommen an die Oberfläche, um das Feuer in uns zu entfachen und die Flammen der Liebe zu entzünden.
Bist du bereit hinzusehen?
Bereit, das wirklich zu erkennen, was dir im Außen gespiegelt wird?
Was uns trifft, betrifft uns.
Wenn wir mit einem Finger auf andere zeigen, zeigen immer drei auf uns.
Unverblümte Nähkästchen-Story:
Ich war lange eine gute Schauspielerin und habe unterschiedliche Rollen eingenommen – das kennt jeder von uns.
Doch solange wir Rollen spielen und in die Opferhaltung gehen, sind wir nicht wir selbst.
Ein Beispiel von mir:
Bei der Arbeit früher war ich „klein mit Hut“ – ich habe mich kaum getraut, etwas zu sagen, und schon gar nicht, etwas bei den Chefs zu äußern. Ich war diejenige, die Dienst nach Vorschrift machte und sich streng an Regeln hielt, um bloß keinen Ärger zu bekommen.
In der Beziehung zu Männern hingegen war ich eher dominant – ich hatte die Zügel in der Hand und ließ mir nichts gefallen. Dennoch war ich hochgradig emotional abhängig.
In der Arbeit mit Klienten und Kindern war ich wiederum sehr einfühlsam und verständnisvoll. Heute weiß ich, dass ich tief in mir immer den Wunsch getragen habe, Menschen so zu behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte. Auch wenn jemand einmal seine Ego-Waffe gegen mich richtete, blieb ich im Herzen.
Im Privaten war ich meist friedliebend – aber wehe dem, der über meine Grenzen ging, da wurden dann Geschütze ausgefahren und innerlich rebelliert
Es ist nun an der Zeit, all diese Masken – und auch jene, die vielleicht noch darunter liegen – abzunehmen.
Ich möchte mich selbst, durch und durch, in die Welt bringen: eine Frau mit tiefer Herzenswärme, Mitgefühl, Ehrlichkeit und Direktheit, tiefgründig, humorvoll und mit kindlicher Leichtigkeit im Herzen. Ich liebe es zu lachen, zu singen und zu tanzen.
Welche Masken möchtest du endlich ablegen – und was möchtest du in die Welt bringen?
