Freitag der 13. – Wie sehr fühlst du dich in deiner Weiblichkeit?
Heute ist wieder Freitag der 13.
Ein Tag, der lange als Unglückstag bezeichnet wurde.
Doch wenn wir tiefer schauen, erkennen wir etwas ganz anderes.
Die 13 war in alten Kulturen ein heiliger Code der Weiblichkeit.
Ein Jahr hat ungefähr 13 Mondzyklen.
Und auch der weibliche Zyklus folgt diesem Rhythmus.
Der Mond erinnert uns daran, dass Weiblichkeit nicht linear ist.
Sie ist zyklisch.
Sie ist Wandel.
Sie ist Tiefe.
Im Februar habe ich darüber geschrieben, was Urweiblichkeit für mich bedeutet.
Dass sie nicht nur ein Konzept im Kopf ist, sondern eine Kraft, die wir im Körper spüren können.
Doch heute möchte ich noch eine Ebene tiefer gehen.
Denn Weiblichkeit zeigt sich nicht nur in unseren Stärken.
Sie zeigt sich auch in unseren Fragen.
Wie sehr fühlst du dich wirklich in deiner Weiblichkeit?
Nicht in der Idee davon.
Sondern in deinem Alltag.
Fühlst du dich verbunden mit deiner Intuition?
Oder übergehst du sie manchmal, weil der Kopf lauter ist?
Kannst du empfangen – Liebe, Unterstützung, Aufmerksamkeit?
Oder bist du gewohnt, immer stark zu sein und alles alleine zu tragen?
Erlaubst du dir, weich zu sein?
Und gleichzeitig wild?
Weiblichkeit ist kein festes Bild.
Sie ist nicht nur Sanftheit.
Und sie ist auch nicht nur Feuer.
Sie ist beides.
Die Frau in ihrer Urkraft kann still sein wie der Mond –
und gleichzeitig brennen wie ein inneres Feuer.
Im Februar habe ich geschrieben, dass Urweiblichkeit bedeutet, seinem inneren Kompass zu folgen.
Früher war vielleicht ein anderer Mensch dein Kompass.
Vielleicht dein Herzmensch, deine Dualseele oder jemand, dessen Liebe du gesucht hast.
Doch echte Weiblichkeit beginnt in dem Moment, in dem du erkennst:
Du selbst bist dein Kompass.
Du spürst, was richtig ist.
Du spürst, wann etwas stimmig ist.
Und du spürst auch, wenn etwas nicht mehr zu dir gehört.
Weiblichkeit bedeutet nicht, alles auszuhalten.
Im Gegenteil.
Eine Frau in ihrer Urkraft setzt Grenzen.
Nicht aus Härte.
Sondern aus Selbstliebe.
Sie folgt ihrer Intuition auch dann, wenn das Außen sie nicht versteht.
Und sie weiß:
Liebe beginnt immer bei ihr selbst.
Vielleicht ist heute – an diesem Freitag der 13. – ein schöner Moment, um dir selbst ein paar ehrliche Fragen zu stellen:
Weiblichkeit ist kein Ziel, das du erreichen musst.
Sie ist etwas, das bereits in dir lebt.
Manchmal ist sie nur von alten Geschichten überdeckt.
Von Erwartungen.
Von Ängsten.
Doch sie verschwindet nie.
Sie wartet nur darauf, dass du dich wieder an sie erinnerst.
Vielleicht ist genau heute der Moment, an dem du dir selbst wieder ein Stück näher kommst.
Nicht im Kampf.
Sondern in Hingabe.
Nicht im Zweifel.
Sondern im Vertrauen.
Und vielleicht spürst du dann, was Freitag der 13. wirklich ist:
Kein Unglückstag.
Sondern eine Erinnerung
an die heilige Kraft der Weiblichkeit. 
