Ein Mensch, der frühe Ohnmacht erfahren hat, lebt oft in einem dauerhaften Überlebensmodus. Innerlich herrscht Alarmzustand. Das Leben bewegt sich zwischen Extremen: funktionieren, kämpfen, sich verteidigen — immer mit dem Ziel, nie wieder verletzt zu werden, nie wieder so ausgeliefert zu sein. Denn tief im Inneren sitzt noch immer diese Hilflosigkeit.
Aus diesem Spannungszustand steigt eine gewaltige Wut auf. Eine unbändige Kraft, die alles niederwalzen möchte, als trüge man einen Panzer in sich, der endlich zurückschlagen will. Doch ebenso plötzlich kann alles kippen: Resignation breitet sich aus, Hoffnungslosigkeit, das Gefühl von Ausweglosigkeit. Es gibt Momente an denen mann sich wünscht Tod zu sein statt lebendig
Und doch gibt es diese Sehnsucht. Nach Licht. Nach Liebe. Nach Frieden. Nach dem, wovon so viele sprechen und das so fern erscheint. Man kämpft darum, will es mit aller Kraft erreichen — und bemerkt nicht, dass man im Kreis läuft. Gefangen im Hamsterrad des eigenen Traumas.
Und genau das spiegelt uns die Dualseele.
Dieser Uralte Schmerz der frühen Ohnmacht wird bis in die tiefe berührt, nachdem man sich so lebendig , voller Liebe, Frieden gefühlt hat, will man einfach nur noch sterben. Der Block auf allen socual Media Kanälen das nicht Kommunizierens erinnert einen genau an diesen tiefen Schmerz
Man fühlt sich hilflos und scheint wieder ausgeliefert zu sein, wieder allein gelassen
Ein früher Schockzustand, so tief eingefroren im Systemen, weil wir nie gelernt haben uns selbst zu regulieren. Als Baby sind wir darauf angewiesen, dass im Außen jemand unser System reguliert , bleibt das aus befinden wir im Dauerstress.
Zwischen innerem Erstarren und Überlebenskampf.
Zwischen Panzer und Zusammenbruch.
kaum jemand in der Tiefe verstehen und begreifen kann, was es bedeutet, so frühe, so tiefe Ohnmachtserfahrungen in sich zu tragen. Ein Trauma, das nicht nur Erinnerung ist, sondern Zustand. Körper. Nervensystem. Existenz.
Wie sich das wirklich anfühlt, lässt sich kaum erklären. Wirklich nachvollziehen können es nur Menschen, die selbst dieses frühe Ausgeliefertsein erlebt haben.
Umverblümte Nähkästchenstory:
Genau dieser Schmerz kommt jetzt in mir hoch.
Er war lange verborgen, gut versteckt wie eine Perle in der Tiefe.
In den letzten Jahren bin ich durch so viele Ängste gegangen, habe so viele Gefühle durchfühlt und mein Leben einmal komplett von links nach rechts gedreht. Und doch blieb dieser tiefe Kern unsichtbar.
Jetzt zeigt er sich. Und es tut weh.
Da ist Scham.
Das Gefühl, versagt zu haben.
Und ich erkenne nur eines ganz klar:
Ich war zu lange stark.
Ich habe so lange Stärke gezeigt, habe gegen meine eigene Natur gekämpft und dabei nicht auf meine Bedürfnisse gehört, weil ich es nie gelernt habe

