Sommerauszeit auf unbestimmte Zeit 
Eine intensive Mondphase geht zu Ende Neumond Widder- Skorpion(1. Mai und Beltane).

Seit meinem Beitrag „Zeit zur Einkehr“ ist mir sehr viel bewusst geworden, was ich gern mit euch teilen möchte.
Unverblümte Nähkästchen-Story dazu:
Ich war jahrelang ein sehr leistungsorientierter Mensch. Der Glaubenssatz „Ich werde geliebt, wenn ich Leistung bringe“ sitzt tief.
Mein Business „rosaRoserote Liebe“, das einst „rosaRoserote Dualseele“ hieß, wurde genau zu einem Spiegel – wie meine DS/ Zwillingsflamme
Wie könnte es anders sein?
Meine DS ist ich und ich bin er. Mein Business ist ich und ich bin mein Business.
Ich wollte es zu sehr. Meine DS sagte einmal zu mir: „Wir wollten es zu sehr, zu schnell, zu viel.“
Ich bin sehr ehrgeizig und habe in meinem Leben schon viel erreicht. Ein Anteil in mir schreit laut: „Ich will es jetzt sofort! Ich gehe all in!“
Doch alles hat eine Kehrseite, was mir immer bewusster wird. Schritt-für-Schritt-Vorgehen viel Nervensystemfreundlicher während alles andere eher zum Kollabieren führt.
Ein weiterer GS in mir ist: „Ich muss erst dies und jenes …“ Doch das Leben ist jetzt! 
Vor einem Jahr, zum Skorpion-Vollmond, habe ich meiner DS das Buch „Jetzt“ von Eckert Tolle geschenkt. 
Ich hatte mal ein Gespräch mit Maxim Mankevich, das mir sehr weitergeholfen hat.
Er sagte zu mir : Es geht um die Beziehung zu dir selbst, um das „Ja“ zu dir.
Je mehr du dich selbst hast, desto mehr hast du auch ihn.
Dann kam die Frage: Wann hörst du endlich auf, dich selbst zu kasteien?
Was bedeutet das eigentlich?
„Sich selbst kasteien“ heißt, sich bewusst etwas zu verbieten, sich zu bestrafen oder sehr streng mit sich selbst zu sein – oft aus Schuldgefühlen, Pflichtbewusstsein oder dem Wunsch nach Disziplin.
Beispiele:
Jemand gönnt sich nichts, obwohl er es könnte („Ich darf das nicht genießen“)
Strenge Selbstkontrolle, z. B. extremes Verzichten oder übermäßige Selbstkritik.
Im ursprünglichen (religiösen) Sinn: sich durch Verzicht oder sogar Schmerz „läutern“.
Kurz gesagt:
Es bedeutet, sich selbst unnötig hart zu behandeln oder sich Dinge zu versagen.
Jetzt stelle ich mir bewusst die Frage: Wo kasteie ich mich selbst? 
Ich erlaube mir noch nicht, mich voll und ganz zu entspannen. Mein System kannte bisher nur Überleben und Funktionieren. Entspannen fühlt sich für mich fast wie Sterben an. Ich habe dabei ständig
„Hummeln im Hintern“ 
entspannen, ist das was meine DS gefühlt am besten kann, weiß gar nicht wie oft er zu mir meinte “ entspann dich doch mal“
Apropos Hummel…
„Die Hummel weiß nicht, dass sie nach den Gesetzen der Aerodynamik eigentlich nicht fliegen kann – also fliegt sie einfach.“
Dabei ist Entspannung zutiefst weiblich
Ich weiss noch, wie er zu mir meinte
„wir sind im Ungleichgewicht „
Ich habe meine DS mal ein Jahr lang nicht gesehen. An Maria Himmelfahrt 2025 sah ich ihn dann wieder.
In dem Moment hatte ich mich gerade hingesetzt und begann, mich zu entspannen. Da sagte meine Freundin zu mir: „Er steht hinter dir.“ Und tatsächlich stand er nur fünf Meter von mir entfernt.
Ich halte mich oft zwanghaft klein und gehe nicht in meine volle Größe, nehme meinen Raum nicht ein. Ein Teil von mir hat Angst, „zu viel“ zu sein
Ich habe eine sehr große Strahlkraft und Lebensfreude, die ich jedoch oft deckele 
Denn ich erlebe immer wieder, dass sich andere davon belästigt fühlen, wenn ich in diese Kraft gehe. Also mache ich mein Licht kleiner
Im Moment befinde ich mich in einer Phase, in der mein System sich öffnet und wieder schließt – nach dem Motto: „Licht an, Licht aus.“
Ich werde nun erst einmal für mich selbst dieses Licht bewusst anschalten, mich entspannen und mir eine Sommerauszeit auf unbestimmte Zeit nehmen.

