Was möchte ins Gleichgewicht kommen?




 Das Emoji-Drama im Dualseelen-Prozess.
Wir kennen es doch alle: Jeder einzelne Emoji, wirklich alles, was er schreibt, wird bis ins kleinste Detail analysiert.
Was meint er damit?
Könnte er mich verlassen?
Zeigt er damit, dass er mich liebt?
Will er mir damit zeigen, dass ich die Frau an seiner Seite bin?
Und so weiter und so weiter âŠ
Nehmen wir einmal an, er schickt ein đ©-Emoji.
Und sofort geht es los:
âOh mein Gott! Er findet mich scheiĂe!â đ±
Dabei hat er das Emoji vielleicht einfach geschickt, weil es diese niedlichen Kulleraugen hat. Vielleicht gab es ĂŒberhaupt keinen tieferen Grund. Vielleicht wollte er eigentlich ein anderes Emoji schicken und hat sich einfach verklickt.
Und genau hier liegt der Punkt:
Jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung und seine eigene Wahrheit.
Das, was er schreibt, ist das, was wir interpretieren â und diese Interpretation bedeutet nicht automatisch, dass es auch das ist, was er tatsĂ€chlich meint.
Schreibt man ein und dieselbe Nachricht an zehn verschiedene Menschen, wird sie bei jedem anders ankommen. Warum?
Weil jeder Mensch aus seiner ureigenen Wirklichkeit heraus auf die Dinge schaut â mit all seinen Erfahrungen, PrĂ€gungen, Ăngsten, Hoffnungen, Verletzungen und dem, was er selbst mitbringt.
Wie wÀre es wenn wir einfach aufhören, stÀndig alles zu analysieren:
âHĂ€tte ⊠könnte ⊠mĂŒsste ⊠vielleicht âŠâ
HĂ€tte, hĂ€tte, Fahrradkette. đ
Es bringt uns nicht weiter.
Denn wĂ€hrend wir versuchen, jedes Wort, jeden Punkt und jedes Emoji zu entschlĂŒsseln, verpassen wir das, was tatsĂ€chlich passiert:
unser eigenes Leben im Hier und Jetzt.





